Was ist Kunstmediation?

Dies ist keine Kunsttherapie

 

Die Kunstmediation unterscheidet sich von der Kunsttherapie dadurch, dass sie sich Behandlungsmedien aus den Bereichen der bildenden Kunst, des Theaters, des Geschichtenerzählens, der Fotografie, des Schreibens, des Tanzes oder der Musik zunutze macht, mit dem therapeutischen Ziel, das Selbstwertgefühl der Teilnehmenden zu stärken, und den verschiedenen Zielsetzungen, die diesen künstlerischen Produktionsworkshops gegeben sind, gerecht zu werden.

Das Prinzip einer Mediation besteht also eher darin, in der Nachbereitung über ein mit dem Therapeuten definiertes Ausdrucksmittel im Rahmen eines künstlerischen Workshops wieder Selbstvertrauen zu gewinnen.

Und im Gegensatz zur Kunsttherapie liegt das Ziel einer Mediation in der Herstellung eines künstlerischen Objekts, das vom Patienten behalten werden kann, um dieses im Vorfeld angestrebte Selbstwertgefühl zu stärken. Das Ziel eines Mediationsprotokolls ist es, durch dieses hergestellte Objekt eine kathartische Wirkung zu erreichen.

Die Dauer einer Mediationssitzung variiert von mindestens eineinhalb Stunden bis zu einem halben Tag, in einem Workshop oder in einer Institution, und kann über mehrere halbe, oder ganze Tage kumuliert werden.